"Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut."

Laotse

Vergebungsarbeit

Schenken wir Gedanken und Gefühlen wie Wut, Neid, Hass, Misstrauen oder Schuldzuweisungen zuviel Aufmerksamkeit in unserem Leben, bestimmen und beeinflussen diese unser Wohlbefinden an Körper und Seele. Gefangen in diesem Konstrukt sind wir nicht frei für das Erkennen von Zusammenhängen, die sich aus unserer Lebensweise und der unserer Mitmenschen ergeben. Wenn wir unserem Gegenüber die Schuld zuweisen, dass wir uns verletzt, gedemütigt oder vernachlässigt fühlen, überlassen wir ihm die Verantwortung über unsere Gefühlswelt. Damit machen wir uns abhängig von der Be und Verurteilung unserer Person und unseres Handelns nach der Meinung anderer. Hier bewegen wir uns auf der Täter-Opfer-Schiene.

Nach dem hermetischen Gesetz der Resonanz kann uns jedoch nur das begegnen und geschehen, was wir in uns tragen und nach außen hin ausstrahlen. Unser Umfeld, unser Gegenüber macht uns dies nur durch die Widerspiegelung deutlich und ist somit unser bester Lehrmeister!

So zeigt sich das Prinzip von Ursache und Wirkung, welches besagt, dass jeder Mensch sich seine Lebensumstände selbst kreiert und kein anderer daran „Schuld“ hat. Im Grunde erschaffen wir alles, was es gibt, durch unsere Gedanken. Und so trägt jeder für alles in seinem Leben die Verantwortung. - Indem jeder sich von seinen destruktiven Gedanken und Gefühlen durch liebevolle Selbstvergebung befreit, können die Unstimmigkeiten im Umfeld ebenfalls aufgelöst und geheilt werden.